Mamas Zucchinisuppe

Ein Hoch auf Mamas Rezeptsammlung! In einem dicken Ordner mit Limetten-Print bewahrt sie all ihre Rezepte auf. Viele davon verbinde ich mit einer glücklichen Kindheit, einer tollen Familie und einer schönen Heimat. Ich hatte als Kind meine absoluten Lieblingsgerichte (manche auch einfach nur, um meinen Bruder zu ärgern, da diese dann hin und wieder auf dem Speiseplan standen: Spinat hihi) und es gab Gerichte die ich weniger gerne aß (vielleicht auch, um meinen Bruder zu ärgern…Kinder halt).

Mamas Zucchinisuppe

Wenn mal wieder Heimweh aufkommt und ich nicht mal eben so schnell zu meinen Eltern fahren kann, klingelt bei ihnen das Telefon und wir quatschen…lange…manchmal sehr lange und dann nochmal etwas länger. Wie oft hab ich ihnen wohl schon die Ohren rot, wund und taub geplappert. Oft führen uns unser Gespräche dann zum Thema Kochen. Entweder erzählen wir uns von ganz neuen Rezepten die wir ausprobiert haben, oder ich quetsche meine Mama wieder aus, um eines ihrer Rezepte aus ihrem Limetten-Print-Ordner zu ergattern. Aber nicht nur wegen der vielen Rezepte bin ich ihr dankbar, sondern auch für die vielen Tricks und Tipps die sie mir rund ums Kochen geben konnte. Wie oft haben mich ihre Ratschläge bereits vor meinem nächsten „Küchenchaos“ gerettet!Mamas Zucchinisuppe

Auch dieses leckere Rezept für eine Zucchinisuppe habe ich von meiner Mama. Wenn ich von der Schule kam hat es bereits im ganzen Haus danach geduftet. Vor einiger Zeit habe ich den Versuch gewagt, selber einer Zucchinisuppe zu kreieren. Ich war aber nie zufrieden, weil ich immer auf den Geschmack von Mamas Zucchinisuppe fokussiert war und mir die so am besten schmeckt. Nach diversen fehlgeschlagenen Versuchen mit den unterschiedlichsten Zutaten, hab ich es eingesehen…Mama muss her. Kaum hatte ich das Rezept, erfüllte der Duft nun meine Wohnung und meine Heimat war wieder ganz nah. Bei dem Versuch, meine eigene Zucchinisuppe zu kreieren, habe ich einen großen Fehler gemacht: Ich habe mit viel zu vielen unterschiedlichen Zutaten experimentiert. Dabei benötigt eine gute Zucchinisuppe gar nicht viele Zutaten. Und das ist doch das Tolle, dass man aus wenig Zutaten, die auch an sich gar nicht so besonders sind, so ein tolles Gericht zaubern kann.

Da sich vergangenes Wochenende Besuch angekündigt hat, gab es diese Suppe auch direkt als Vorspeise und es hat allen super geschmeckt…wenn das nicht für diese Suppe spricht.

Jedenfalls friere ich mir jetzt erstmal etwas Heimat in „Mamas“ Tupperdosen ein, damit der Duft durch die Wohnung wandert, wenn es mal wieder schnell gehen muss.

Merci Mama.

Und Euch einen guten Appetit.

Mamas Zucchinisuppe

(Dauer: ca. 30 Minuten)

Zutaten für 4 Portionen:

500 g Zucchini

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Ollivenöl

1 Peperoni

1 Liter Hühnerbrühe

etwas Petersilie

4 TL Crème fraîche (optional)

Zubereitung:

Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel und Knoblauchzehe klein hacken und in etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Die Peperoni aufschneiden, Kerne herausnehmen und die Peperoni in kleine Streifen schneiden. Zucchini und Peperoni etwa 5 Minuten mit anbraten. Nun die Hühnerbrühe hinzugeben und das Ganze für 15-20 Minuten köcheln lassen.

Sobald die Zucchinischeiben weich sind kannst du den Topf von der Herdplatte nehmen. (Ich nehme jetzt immer etwas Flüssigkeit ab und gebe dann hinterher wieder davon zurück, damit mir die Suppe nicht von vornherein zu flüssig wird.) Nimm mit einem Messbecher o.ä. etwas Flüssigkeit ab und pürriere die Zutaten mit einem Stabmixer, bis eine Suppe entsteht und keine groben Stückchen mehr vorhanden sind. Ist dir die Suppe nun zu fest, kannst du nach und nach etwas von der Flüssigkeit unterrühren. Anschließend Petersilie hinzugeben.

Kurz vorm servieren je einen kleinen Klecks Crème fraîche auf die Suppenteller verteilen und wer mag mit noch etwas Petersilie bestreuen. (Die Crème fraîche wirklich erst kurz vorher hinzugeben und nicht bereits zuvor unterrühren.)

Die Suppe eignet sich übrigens auch hervorragend zum Einfrieren! (ohne Crème fraîche)

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